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Donnerstag, 16. Januar 2020

Brüder

Hätte ich nicht diese Aktion, damals nicht bei Facebook gestartet, hätte ich nie so viel in Erfahrung, über meine Brüder gebracht wie jetzt.
Man muss auch mal etwas riskieren und das habe ich, in dem Moment. Und über diesen eigenen Mut bin ich dankbar und stolz auf mich.
Als ich das letzte Mal, von meinen Brüder erfuhren habe - da war ich 13 oder 15, (das so genaue Alter ist mir entfallen).
Es ist lange Zeit her, dass ich damals über Facebook einen Aufruf gestartet habe.
Viele Nachrichten, auch wertvolle Informationen und die ein oder andere Handynummer.
Die eine war von einer Arbeitsstelle, jedoch durfte oder wollte der Chef, mir keine Informationen geben, aufgrund des Datenschutzes und das ist auch vollkommen in Ordnung.
Damals auf dem Jugendamt, da ist dass unglücklich verlaufen - doch jetzt Jahre später … ich meine, ich bin mittlerweile 26 und keine 13 oder 15 mehr.
Ich fand auf meinem alten Account von Facebook, eine Nachricht mit einer Nummer von meinem Bruder Daniel.
Unwissend ob diese noch aktuell war, bin ich ein Risiko eingegangen und habe Ihm geschrieben.
Es wäre auch ok für mich, wenn Sie keinen Kontakt zu mir wollen würden.
Daniel hat meine Nachricht gelesen, das ist schon einmal gut, aber eine Antwort!? Diese blieb aus. Es war ok, ich kann nicht verlangen dass er antwortet. Man kann niemanden zu irgendetwas zwingen, was jemand nicht will.
Doch wie es war, einen Tag später, rief mein anderer Bruder Patric an. (Ich habe Zwillingsbrüder Daniel und Patric. Marcel ist da leider für sich).
Und irgendwie befand ich mich einen Augenblick in einem Schockzustand. Denn damit habe ich so gar nicht mehr gerechnet. Es hat mich an diesem Tag mehr wie glücklich gemacht.
Es hat immer etwas gefehlt!
Genau jetzt am 18. Januar diesen Jahres, wird es soweit sein und ich werde zumindest Patric nach Jahren wieder sehen. Und ich habe nicht wirklich eine Ahnung, wie er aussieht oder meine beiden anderen Brüder.
Zumindest habe ich Ihn anhand der Stimme sofort wieder erkannt. Und das ist gut. Zumindest
bekomme ich mein Seelenheil.

Donnerstag, 4. April 2019

Leipziger Buchmesse #lbm19 - Plus: Buchempfehlung - Just In Time von Juliette Bernard

Leipziger Buchmesser 2019



Wir waren vergangenem Monat auf der Leipziger Buchmesser, so wie praktisch fast jedes Jahr.
Es war super schön und wir haben viele neue Stände gesehen, die wir die letzten beiden Jahre nicht gesehen haben. Und auch haben wir wieder die fantastische Julia Bohndorf/Juliette Bernard getroffen. Ich danke dir! Du bist Klasse. Ganz viel Liebe und Küsse an dieser Stelle.
P.s. Meine Liebe, du müsstest mir mal eines von den Fotos, von uns zu kommen lassen. Ich bin ein Messi und sammle Erinnerungen. <3 

Punkt 1: Die Anfahrt, es war beinahe viel zu warm im Auto, warum wir uns nochmals dafür entschieden haben, ist mir immer noch schleierhaft. Aber gut, wir sind mit dem Auto dahin gedüst. Zumal ich gestehen muss, ich mag Autofahrten nicht sonderlich.
Die Autobahnen waren beidseitig dicht, sprich wir sind nur Schrittweise voran gekommen. Auch musste kurz ganz scharf abgebremst werden, so das man praktisch in die Gurte und Sitze gepresst wurde, wie eine Sardine in die Dose. Das haben wir alles super überstanden, zwar knapp 1 1/2 Stunden Fahrt, länger wie gedacht aber immerhin, sind wir angekommen.
Als wir dann endlich mal angekommen waren, noch kurz vor der Zufahrt, haben wir entschlossen einmal Mutig zu sein und Auszugsteigen, wir hätten womöglich noch Stunden gebraucht. Also aussteigen und quer über die Fahrbahn laufen, die Autos standen so oder so in langen Schlangen, also konnten wir das schon einmal riskieren. Aber hey, wir leben noch und wir wurden nicht überfahren oder angefahren. Soll ja auch schon mal was heißen und bedeuten. Und wir waren nicht die Einzigen die das getan haben, es waren mehrere Leute, auch junge Personen darunter, die dass getan haben.

Punkt 2: Es war mega schönes Wetter, besser wie das Jahr davor mit Eises Kälte und Schnee, der mehr wie matschig war. 
Auch das rein kommen durch die Kontrolle verlief ohne weiteres. An die Kasse kamen wir mit etwas Verzögerung auch.

Punkt 3: Das erste was auf unseren Plan stand war, den Written Dreams Verlag zu finden und diesen haben wir auch sehr zügig und schnell gefunden. Ich war ja nur wegen Frau Julia Bohndorf/Juliette Bernard da und auch weil ich ein neues Kuscheltier brauchte, da unser Welpe das vom vergangenem Jahr an gekaut hatte. Das ist aber eine andere Geschichte.
Erstmals habe ich Julia/Juliette gar nicht mitbekommen, wenn mich da nicht jemand an getippt hätte und sagte: "Guck mal wer da ist."
Gott habe ich Dich vermisst. <3 Das erste was wir immer machen ist ganz viel knuddeln und Liebe an uns verteilen. Immerhin unterstützte ich Autoren wie Dich und gerade dann, wenn man so ein sexy Buch geschrieben hat wie Just In Time.
Meine Liebe, du alter Falter. Ich muss sagen, das ist richtig, richtig gut. Ich mag die Handlung. Ich mag Raphaela und ich mag Rick. Und ich liebe sie!
Ich habe es zwar noch nicht durch aber mir gefällt es jetzt schon richtig gut und auch der Humor, der ist genau perfekt. Ich muss gestehen, was Liebesgeschichten angeht, auch wenn Just In Time nicht typisch Lovestory ist, Du schreibst es genau so wie ich es gern mag und habe. 
Zwar mag ich die Ich-Perspektive nicht sonderlich aber in diesem Buch passt sie perfekt hinein. Danke, dass Du immer so Klasse und tolle Werke schreibst. Dazu kommt auch jeden Fall nochmal ein Beitrag. Versprochen ist versprochen.
Auch danke nochmal für die super liebe Widmung. Ich nehme alles mit!
Auch danke ich Dir für das tolle Gespräch was wir geführt haben, wie wir über unsere Verlobungen gesprochen haben, das du genau so einen Antrag bekommen hast wie ich. Auch haben wir so viel gelacht. Ich mag das. Ich mag dich. Und ich möchte dich auf keinen Fall mehr in meinem Leben missen. <3

Punkt 4: Wir haben uns wieder mal auf die Anime und Manga Con gewagt. Nun ja, was sollen wir großartig sagen. Es war gerappelt voll. Mehr Cosplayer und Besucher wie im vergangenem Jahr. Teilweise musste die Con gesperrt werden, da der andrang zu groß war. Auch konnten wir uns kaum umschauen, da wir kaum an die Stände gekommen sind, aber ein Alpaka Plüschtier musste mit. Das war Pflicht und außerdem hatte da jemand mir etwas versprochen. Ich bekomme ein neues. Also. 
Vielleicht überlege ich, ob ich nicht nächstes Jahr mich auch mal in ein Cosplay wage, aber das ist bisher nur eine Überlegen, ich mache da jetzt keine Versprechen. Da ich in nähen sehr untalentiert bin, dafür aber in Sachen Make Up nicht, werde ich mir wohl ein Cosplay kaufen. Schande auf mein Haupt. Aber so ist das nun mal. Ich habe da auch schon etwas in Auge, aber ich werde das sicher nicht verraten.
Im Großen und Ganzen gefällt uns die Leipziger Buchmesser immer mehr, auch nur weil ich diesmal den Mann nicht verloren habe, wie im vergangenem Jahr.
Aber ich freue mich auf die nächste Leipziger Buchmesse, denn meine geliebte Shreddi/ Julia Lalena Stöcken ist wieder dabei und dann wird geknuddelt und viel Liebe verbreitet. <3
Danke nochmal an die großartige Julia Bohndorf/Juliette Bernard für die Signierungen in meinen Bücher und den des Mannes, ich fands super.

Wir kommen wieder.








Montag, 7. Januar 2019

Schritt 3. Mein Brautkleid : Hochzeitschaos

Ich bin ehrlich. Ich habe mir nie wirklich Gedanken gemacht, wie mein Brautkleid aussehen sollte. Eins stand jedoch fest und die Wahl hatte ich damals, schon mit 13/14 Jahren getroffen.
KEIN WEISS!

Wenn man so blass wie ich bin, lohnt es sich wohl nicht wirklich, ein strahlend weißes Brautkleid anzuziehen. Und auch mag ich das nicht besonders, zumindest nicht bei mir. Ich bin, denke mal, nicht sonderlich der Typ dafür.

Noch bevor wir überhaupt dazu kamen, im nächsten Jahr zu heiraten – besaß ich mein Brautkleid schon.
Ich wollte weder ein Weißes noch ein halbes Ballkleid á lá Prinzessin.
Ich entschied mich für ein A-Linie - Kleid, mit seitlichen Reißverschluss und Schnürung am Rücken.
Das Einzige was ich zu dem Kleid sagen kann: es war spottbillig, es ist rot und ich liebe es.
Ich kann kaum mehr erwarten, bis es mein Verlobter sehen kann.
Auf Grund, dass er diesen Blog mit verfolgt, füge ich kein Bild bei. Nur wenig auserwählte Personen wissen, wie es an mir ausschaut.

Montag, 31. Dezember 2018

Grönnender Abschluss, 2018!

Meine faszinierende Bilanz zu 2018?! Dieses Jahr fing genauso, sagen wir, bescheiden an, wie es 2017 aufgehört hat. Und irgendwie hatte ich das starke Gefühl das 2018, eine Ecke schärfer war wie 2017. Fragt mich nicht wieso, aber irgendwie war dieses Jahr, nicht mein Jahr.

Wenn ich im nachhinein so sehe, wie die letzten Jahre an mir vorbei gegangen sind, muss ich durchaus feststellen, das diese Zeit nur mies war. Da gab es nur negatives, ganz selten gab es positive Dinge und Ereignisse. Merkwürdig vielleicht für andere, für mich und mein Leben schon normal Zustand.

Wo fange ich da am besten an!? Vielleicht damit: Unsere Verlobung und Vorbereitung!










Nachdem wir das nun ganz offiziell  gemacht haben und uns endlich dazu entschlossen haben, es endgültig beschlossen haben, das wir im Jahr 2019 diesen gewagten Schritt gehen werden. Wir werden endlich Nägel mit Köpfen machen, auch wenn mir jetzt schon bewusst ist, es endet und landet in einer dermaßen großen Katastrophe. Ich habe das einfach im Gefühl und bisher haben mich meine Sinne noch nie getäuscht.
Auch möchte ich hier etwas sehr persönliches los werden, ich weiß auch gar nicht so genau ob der Liebste damit einverstanden ist. Falls nicht: Es tut mir leid!
Anfang des Jahres bis sagen wir Mitte 2018, lief es nicht gerade super für uns. Für ihn. Und für mich.
Er war wirklich unzufrieden mit sich und seiner alten Arbeitsstelle, und ich kann das wirklich nachvollziehen. Er hat ja fast unter Knechtschaft gearbeitet. Hatte mehr Überstunden wie er hätte arbeiten müssen und dieser hat er nicht einmal bezahlt bekommt, höchstens vergütet. Nur bringt uns das absolut nicht viel. Wenn es einmal hochkommt, dann habe ich ihn in einem Monat vielleicht vier Mal gesehen und zu Gesicht bekommen. Er war ja nur arbeiten, weil er der Dumme war, der alles abbekam und für seinen (in Anführungsstrichen) Vorgesetzten der Arsch der Nation war und was soll ich sagen, es hat meinen Lebensgefährten in eine tiefe Depression gestürzt, mit allem was sich gewaschen hatte.
Er hatte schon solche düsteren Gedanken, das er es in Erwägung zog, seinem Leben ein Ende zu setzten und das verletzt mich immer noch sehr, denn ich liebe diesen Mann sehr. 
Selbst eine Einweisung in eine Klinik stand im Raum. Ausgestellt von seiner Hausärztin. Ihm ging es wirklich sehr, sehr, sehr schlecht. Nicht nur er hatte zu dem Zeitpunkt mit seiner Depression. Nein, denn ich hatte dadurch eine ebenso tiefe und schlimme Depression, wie noch nie zu vor und das alles hing mit seiner schweren Zeit, bei diesem Handel zusammen.
Ich habe wirklich damit gezweifelt ob unsere Beziehung das überstehen würde, ich habe zu dieser Zeit, nur noch geheult und hatte kaum noch Kraft irgendetwas zu machen. Selbst zu meiner Arbeit habe ich mich hin geschliffen, ohne auch nur den genügenden Elan zu besitzen, meine Aufgaben ordentlich zu erledigen.
Auch seine Kündigung hat etwas auf sich warten lassen. Ich bin ganz ehrlich, ich möchte wirklich nicht sagen das ich diesen Mann, der sein Vorgesetzter/ Vorarbeiter war, hasse, nein ich verachte ihn und seine ganze Person.
Wäre ich nicht so höflich und ordentlich erzogen wurden, hätte ich diesem Scheisskerl schon längst eine gedonnert und das hätte sich gewaschen. 
Wie dem auch sei. Unsere Beziehung hat all dies überstanden und auch hatte er eine neue Arbeitsstelle gefunden, und endlich gefällt ihm das. Auch wenn er die Nachtschicht absolut nicht mag, aber besser wie nichts und er verdient etwas mehr, wie bei der Knechtschaft. (Nicht einmal seinen Führerschein konnte er zu Ende bringen, denn dieser Arsch hat es ihm schlichtweg verboten zu seinen Fahrstunden zu gehen.)
Darüber bin ich froh, worüber ich allerdings nicht ganz so froh bin ist, das er mich etwas für einen Jugendclub vernachlässigt. Das ist traurig und schade, das weiß er auch. Habe ich ihm auch oft genug ins Gesicht gesagt.
Genug jetzt mit seiner Sicht, kommen wir zu meiner, immerhin ist es ja mein Blog, der sich um mein Leben dreht, auch wenn viele andere Personen einen großen Teil dazu beitragen.
Es war Arbeit hier und Arbeit dort. Es gab Reiberein mit meiner Chefin, ich war ein Wechselbad an Gefühlen und Stimmungen, und das alles ganz ohne Schwangerschaft. Ich kann wirklich auch so launisch sein, dazu muss ich nicht einmal ein Kind im Bauch haben. Manchmal tut es mir ja selbst leid, wie mich meine Launen dermaßen an verschiedenen Tagen zerreißen.

Dieses Jahr habe ich so einiges getan und auch gewagt, zum Beispiel habe ich dieses Jahr, meine panische Angst vor Zahnärzten überwunden, lange bin ich mit kaputten Zähnen herum gerannt, hatte hier und dort Schmerzen und habe mich nie getraut zu einem Zahnarzt zu gehen, da ich so traumatisiert war.
Meine alte Zahnärztin war wirklich ein Monster und absolut nicht mitfühlend. Vor Jahren ist sie mir beim bohren auf dem Nerv gekommen, wie meinte sie: Ich solle doch den Arm heben wenn es sehr weh tut. Hätte ich gerne getan, wenn mir ihre dämliche Schwester nicht den Arm herunter gedrückt hätte.
Es waren für mich Höllenqualen wenn nicht so gar noch mehr. Ein schlimmeres Gefühl im Körper zu besitzen gibt es gar nichts. 
Doch ich muss gestehen, ich weiß nicht wie, aber ich wollte dem Zahnarzt nicht ganz abschwören und bin zu einer völlig neuen Zahnärztin gegangen. Sie hatte ihre Praxis noch nicht lange und der aller erste Termin, sie hat nur nachgesehen was gemacht werden muss, und ich muss sagen, das war wirklich eine ganze Menge!
Der erste Termin, Kontrolle. Der gesamte Stuhl hat gebebt von meinem Zittern und ich habe geheult wie nie. Ich habe so dermaßen Angst und Panik gehabt, das ich dachte, ich packe das nie.
Doch Sie war wirklich zuversichtlich. Schritt für Schritt. Die Schwestern sind toll. Die Praxis sauberer und moderner, wie die Alte, wo ich zu vor.
Selbst die Stühle, auf denen man dann liegt, die sind moderner. Sie hat mir vor allem die Angst genommen. 
Sie hat endlich was unternommen, bei jedem Termin muss ich eine Antibiotika nehmen, da ich an einem Herzfehler leide, nur zum Schutz, als Sicherheitsmaßnahme. Und es war die richtige Entscheidung.
Bei jeder Sitzung, die ich hatte, eine kleine Tablette und nur ein Zahn den sie machte. Alles Schritt für Schritt. 
Ich ließ mir auch alles betäuben, wie gesagt, panische Angst. Ich hatte ja nicht umsonst bei meiner alten Zahnärztin den Bohrer in der Hand und stand angepresst an der Wand.
Nach dem dritten Termin war ich entspannter und lockerer, kein zittern, kein heulen
Sie ist klasse, große klasse! Ich glaube, ich hatte 6-7 Sitzungen insgesamt gehabt bei ihr. Bei der letzten Sitzung, mein Backenzahn der ein tiefes Loch hatte, nun ja es war sehr, sehr blutig. Aber das nahm ich ihn Kauf.
Sie hat mir die Angst davor genommen. Ich danke dieser Frau sehr.
Ich hatte zwar beim letzteren eine Schleimhaut Entzündung, alles war angeschwollen und schmerzte. Sie hat es gespült und eine Salbe drauf geschmiert, die ist wirklich super. Innerhalb weniger Tage war alles wieder supi.
Und ich kann endlich, ohne schlechtes Gewissen, meinen schlechten Zähnen gegenüber lachen und lächeln. 

Und auch habe ich mich dieses Jahr noch zu etwas getraut. Ich habe mir endlich ein Lippenpiercing stechen lassen, und ich muss sagen, wenn Euch der Piercer fragt, ob ihr jemals einen Ring haben wollt, sagt nein! Eine 1,6 mm Nadel die meine Unterlippe durchbohrt hat, das waren Schmerzen wie Feuer. Da war mein Augenbrauenpiercing ein klacks. Zwei komplett verschiedene Schmerzen. Die Augenbraue würde ich mir jeder Zeit wieder piercen lassen, aber die Unterlippe!? Hm, wer weiß das schon. Ich bin froh das gemacht zu haben, auch wenn ich Anfangs wirklich Probleme hatte etwas zu essen oder zu trinken, oder allgemein damit umzugehen. Ich bin stolz darauf, diesen Mut aufgebracht zu haben. Ab nächstes Jahr lasse ich den Stecker wechseln und ich hoffe mein Piercer hat Halbringe.
An einem Tag ein Piercing und am nächsten Tag ein Tattoo. Und dieses hat wirklich eine besondere Bedeutung für mich. Semikolon. Es steht für Depression oder für Menschen mit Depression. Ich werde eine Seite dazu verlinken. https://projectsemicolon.com/
Wer damit absolut nichts anfangen kann, die Seite ist verlinkt und man kann sich kundig lesen. Ich habe und werde es nie bereuen mir dieses Tattoo an eine so offensichtliche Stelle tätowiert zu haben. Mein linker Handrücken ist eben noch nicht vollständig und ich hoffe, das ich es nächst Jahr schaffe, es zu vervollständigen.
Blutig, Blutig, die ganze Sache. Aber man lebt eben nur einmal, lieber werde ich von anderen Menschen gemieden auf Grund meiner Tattoos. Wenn ich später mal alt und runzlig bin, sehe ich so oder so, nicht pralle und wie das blühende Leben aus. Man muss damit eben leben können und das tue ich in diesem Moment. Ich bin niemand, der sich irgendwelche Motive stechen lässt und wenige Zeit später bereut. Selbst bei meinem großen Motiv auf dem Handrücken, habe ich knapp zwei Jahre gebraucht, bis ich damit im reinen war, es machen zu lassen und ich habe jeden Moment damit genossen. Und sich den Handrücken tätowieren zu lassen, ist gar nicht mal so schmerzhaft, wie man vielleicht denkt. Jeder Körper und Empfinden ist anders. Und mein Empfinden war eben, das große Motiv war pillepalle, das kleine, oh shit! Das tat echt weh. Aber ich werde mich trotz der Risiken und Schmerzen weiter Kunstvoll verzieren lassen. Mein Körper, meine Regeln und somit nicht dein Problem. Ein Leben ohne meine Tattoos - unvorstellbar. Sie gehören zu mir, wie meine beiden Hundekinder, Jake und Jenna.

Gehen wir noch kurz etwas anderes an. Ich war kurz vor Ende des Jahres gezwungen Urlaub zu nehmen um meiner Mutter beizustehen, die an beiden Beinen operiert wurde, da die Venen so verengt waren, das Krämpfe und Schmerzen entstanden. So gar die Beine waren eisig kalt, obwohl sie lange Hosen und Socken getragen hatte.
Auch da hatte ich irgendwie im Gefühl, komme ich im Krankenhaus an, gehe auf die Station, Sie wird nicht da sein und so war es auch. Sie lag an diesem Tag bereit im Op. Ich wusste zwar, sie würde operiert werden aber der Tag war noch ungenau gewesen. Also musste ich eine gewisse lange Zeit warten und warten. Ich habe mir wirklich Gedanken gemacht, was ist wenn etwas passiert?! Und nun ja, es ist etwas passiert. Es gab starke Komplikationen, während dieser Op. Die OP fand bei vollem Bewusstsein statt, es wurde nur örtlich betäubt. Der Kreislauf sackte ab und das wirklich weit ab. Das sagte man mir nach knapp zwei Stunden und da saß ich nun, alleine, im Wartebereich der Station und war kurz davor los zu heulen wie ein Kleinkind. Ich wusste nichts genaueres, man wollte mir auch nichts genaueres sagen. Und obwohl ich nicht das aller beste Verhältnis zu meinem Vater habe, entschloss ich mich, mit ihn zu schreiben und er war sofort zur Stelle. Immerhin arbeitet er als Wachmann in diesem Krankenhaus und trat extra eher seine Schicht an. Dafür bin ich ihm dankbar.
Schon wenig später durfte ich auch dann endlich zu meiner Mutter und war so heilfroh, das alles gut verlaufen war. Sie hing zwar am Tropf und der Blutdruck wurde Minütlich gemessen aber das gröbste war überstanden und sie kann endlich wieder gehen ohne große Schmerzen zu haben.
Wir sind froh, das sie es machen lassen hat und das wird sie auch nie so schnell bereuen. Da bin ich mir wirklich sicher.

Und zu guter Letzt, wir haben uns dazu entschlossen, uns noch einmal einen Hundewelpen zuzulegen und ich weiß, wieviel Arbeit darin steckt in der Erziehung einen kleinen Hundewelpen groß zuziehen, immerhin habe ich das schon einmal bei Jake durch.
Wir hatten das ja schon immer gesagt, irgendwann holen wir ein Geschwisterchen für unser Hundekind. Ich hatte Zweifel das Jake, das kleine Hundebaby akzeptieren würde, ob er es nicht wegbeißen oder wegbellen würde. Doch es war wie ein Wunder. Jake hat gar nichts gemacht als wir die Kleine am 24.12. geholt haben. Er fand es zwar echt doof. Warum holt die sich noch einen Hund?!, ich kenne da ganz genau die Gedanken meines Hundes.
Aber was soll ich sagen, Jake war gar nicht so arschig wie gedacht, er hat die Kleine sofort akzeptiert und rennt ich auch viel nach. Eben wie ein großer Bruder. 

Wir haben sie auf den Namen Jenna genannt, passt wirklich. Jake und Jenna. Jenna und Jake. Es war Eingebung, das die Kleine, eine Jenna ist. War damals bei Jake auch nicht anders gewesen. Und die beiden sind wirklich liebevoll miteinander, auch wenn Jenna erst 10 Wochen ist und noch viel rein macht aber hey, Mausezahn ist noch ein Welpe und muss das noch lernen, musste Jake damals auch.
Jenna ist frech, Rotzenfrech, sie greift Jake an, oder Nana (der Hund meiner Mutter), aber sie ist liebevoll und hört schon fleißig auf ihren eigenen Namen.
Wir sind froh, sie in unsere Familie aufgenommen zu haben, auch wenn wir uns minimal verfahren haben, als wir sie geholt hatten aber das gehört dazu. Immerhin hat uns der Hundebesitzer zu sich gelotst, weil die Zufahrt gesperrt war und wir absolut nicht wussten, wo lang und wie kommen wir dahin. Danke nochmal an den netten Herr'n.

Ok, ok, ich sehe schon, das ist länger geworden wie gedacht und es tut mir wirklich leid, aber dieses Jahr war echt die Katastrophe der Katastrophen. Ich bin froh wenn dieses Jahr um ist. Es hat ja wohl wirklich so begonnen, wie das alte Jahr aufgehört hat, nämlich beschissen!
Belassen wir das jetzt. Ich wünsche allen da draußen, einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr, 2019!



Freitag, 7. Dezember 2018

Schritt 2. Tausendfach die Gästeliste : Hochzeitschaos

Gästeliste!
Gästelisten erstellen machen Spaß und bringen Freude. Nun ja, bei uns jedoch nicht.
Ich kann gar nicht sagen, wie oft wir Gästelisten angefertigt haben – nur um Sie zich' mal neu zu erstellen.
Erst fehlt immer jemand. Dann stimmen die Anzahl der Gäste nicht. Um am Ende wird alles ver – und überworfen.
Die Anzahl von über 60 Personen ist herab auf ungefähr 30, max. 33-35 gefallen.
Unstimmigkeiten wirken viel aus.
Da ich nichts mit der Sache zu tun habe und es seine Entscheidung war, halte ich mich da strikt raus.

Mittlerweile steht die neue Gästeliste und ich hoffe sehr, wir müssen Sie nicht noch mal machen.
Dazu fehlt mir langsam die Kraft und allmählig die Nerven. Ich habe neben der Planung, auch noch andere Probleme zu bewältigen, als wie hunderttausend Mal, an der Liste zu hängen, Sie zu bearbeiten und um zu muddeln. Ich hoffe sehr, die Liste bleibt endgültig jetzt so. Ich habe keine Lust ständig irgendwelche Leute drauf zu schreiben, die ich persönlich nicht kenne, daher sind auch nur sehr ausgewählte Personen/Freunde, seinerseits mit drauf, die ich selbst auch schon das eine oder andere Mal zu Gesicht bekommen habe.
Ich wusste, irgendwas ist ja immer!

Mittwoch, 21. November 2018

Schritt 1. - Plaung ist alles, oder auch, packen wir das!? : Hochzeitschaos


Zu aller erst, wir kennen uns lange genug und haben für uns entschieden, dass wir endlich (!) diesen Schritt gehen wollen, gemeinsam.
Der normale Fall, eigentlich wären wir 2016 schon Eheleute, doch das ist eine andere Geschichte. Nun denn.
Unsere Verlobung steht schon seit Monaten und diesmal wollen wir Nägel mit Köpfen machen.



Ich besitze nicht nur zwei wundervolle Verlobungsringe, auch besitze ich schon lange mein Brautkleid, es ist kein pompöses oder weißes, dass habe ich von Anfang an abgelehnt!


Kalkleiste heiratet in Weiß – wie sieht das denn aus?! Ich bin relativ blass, aus diesem Grund steht mir Weiss oder Rosa/Pink gar nicht.
Das Brautkleid was ich mir ausgesucht und auch tragen werde, es ist ganz schlicht gehalten und rot, mehr muss man auch vor erst nicht darüber wissen, soll ja für den Mann und die Gäste eine Überraschung sein.
Muss auch keinem gefallen, jeder hat seine Vorstellung von einer oder seiner Hochzeit, auch was das Kleid oder Anzug betrifft. Jedem das seine!


Es ist nicht innerhalb weniger Monate geplant, auch sind wir keine Promis, für die man alles macht.
Wir nehmen das persönlich und alleine in die Hand.

Der Gedanke schon alleine, dass wir wissen, um diese Zeit verheiratet zu sein, bereitet mir ins geheim Kopfschmerzen, auch muss ich zugeben, dass ich ein wenig davor Angst habe. Nicht davor, dass es nicht klappt, sondern davor, dass Er Nein sagen könnte (gnade dir Gott, mein Lieber!) oder er kalte Füße bekommt. Und auch das alles schief geht und wir nicht den Tag bekommen, denn wir gerne hätten, der für uns sehr viel bedeutet.

Die Liste ist lang, und wenn ich sage lang, dann so richtig.
Es soll nur im engen Kreis der Familie und Freunde sein, nun ja, es sind mehr Gäste wie geplant. Wir wären dann so bei knapp 60 Personen.
So viele Gäste sollten es eigentlich nicht werden, aber so ist das nun Mal. Es kommt immer genau anders, wie man es geplant hatte ... (und vielleicht kommt es ja noch ganz anders, man wird es wohl noch sehen).


Sonntag, 14. Oktober 2018

Mein Körper gehört mir!


Noch heute frage ich mich, welcher jemand, das Recht gab einen Körper einer Person zu kritisieren, das viele einen tödlichen Ausweg nahmen!?
Wer war dieser glorreiche Mensch, der der Gesellschaft sagte: „Dein Körper muss normal sein. Dein Körper muss mindestens 90 60 90 sein, alles andere wird nicht akzeptiert. Du musst Kurven haben.“
Wer hat je Dir das Recht geben, über den Körper jemanden anderes zu urteilen und stark zu kritisieren. Wenn möglich sollte der Körper keine Dellen, Narben oder Ähnlicheres haben.



Bullshit! Entschuldigt. Mein Körper gehört mir! - Ich alleine entscheide, wie mein Körper aussieht und nicht jemand anderes.















Jeder Körper ist auf seine Art und Weise schön, ganz gleich, was ein Mann oder eine Frau je sagen.
Die Gesellschaft wird sich nie damit abfinden, es gibt so wohl schlanke/ dünne Frauen und Männer, wie dicke/ kurvige Frauen und Männer.

Ich geb's ehrlich zu, ich bin nicht stolz auf meinen Körper oder meiner Figur und meiner Fülle. Ich hätt gern mehr, doch wenn die Natur Nein sagt, sagt sie auch nein.

Bodyshaming ist kacke, schlichtweg zum Kotzen.

















Wenn ich sehe, wie manche so ganz abfällig über einen Menschen, deren Figur und Person sprechen, kommt mir das kotzen. Ich schreibe das auch ganz unverfroren und nehme kein Respekt darauf, ob ich dies förmlich formulieren soll.

Auch mein Körper hat Dellen, Streifen, Besenreißer, Narben und das ist OK!
Man muss sich auch selbst lieben, wenn Selbstliebe und Selbstakzeptanz nicht vorhanden ist, wird sich nie in seinen eigenen Körper wohlfühlen. Es ist halt manchmal so.
Auch ich mag mich, mein Aussehen und meinen Körper nicht, das ist vollkommen normal und gehört dazu, aber ich liebe mich auch, so wie ich bin.








(Niemand hat das Recht, einen Körper für die Figur oder Fülle zu kritisieren.
Jeder Körper ist schön! Ganz gleich, ob man dünn oder dick ist. Ob hier und dort eine Delle oder Narbe ist.
Ganz gleich was andere sagen, ob die Gesellschaft es akzeptiert oder nicht. Mein/dein Körper gehört nur mir/dir.)

Freitag, 10. August 2018

7 Jahre. Rostromantik.

2011 - 2018


Wow, einfach nur wow. Ich weiß gar nicht was ich so genau sagen soll; da waren es einfach mal 7 Jahre. 
7 Jahre Rostromantik mit Höhen und Tiefen. Mit Streit, Zank und Diskussionen der extra Klasse.
Nehmen wir es insgesamt. 
7 verdammt harte und schöne Jahre!
An manchen Tagen, da hätte ich nicht gewusst, was ich ohne Dich je machen würde.
Sicher sind wir nicht immer das Vorzeige-Paar, wie es andere gerne hätten oder hinstellen - wir können uns schon derartig fetzen das die Balken sich biegen und das ist auch gut so, das macht immerhin unsere platonische Ehe aus. Und versuche es erst gar nicht abzustreiten, du weißt, ich habe Recht.

Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, in festen Händen zu sein. Die einen akzeptieren es, die anderen verachten es. Aber hey, die Meinungen anderer gehen uns meist ja so oder so am Popes vorbei.

Auch möchte ich hier mal ein DANKESCHÖN schreiben.
Danke für 7 wundervolle und auch schlimme Jahre.
Danke dafür das Du mich immer so nimmst wie ich bin.
Danke das Du nicht nur mein Partner bist, sodern auch mein Seelenverwandter, bester Freund und zukünftiger Mann!
Danke das Du mich beschützt, auch wenn du weißt das ist nicht nötig.
Danke das du der Mann bist, der so herlich dämlich und verdreht ist.
Danke das Du mir vor knapp 5 Jahren, diesen kleinen Rotzlöffel geschenkt hast, der unser Leben, unsere kleine Familie komplett macht.
Danke dafür das Du an meiner Seite bleibst, auch wenn ich explodiere oder eskaliere.
Danke das Du mich zu den Menschen gemacht hast, der ich heute bin und immer sein werde.
Danke für alles!
Im Grunde möchte ich nicht all zu viel über mein, unsere Privatleben Preis geben. Doch, alte Liebe rostet nicht!
Nicht jede Jugendliebe hält, doch das unsere noch beständig ist, zeigt mir, das wir beide nicht einfach Kampflos etwas aufgeben, immerhin unterstützt Du mich in jeder Lebenslage und machst mir, auf Grund das wir es schon sind, weitere Anträge, auch wenn sie plump und ohne Romantik rüber kommen, ich sage zu allen dieser Anträge ja.

Schlussendlich nur noch ein paar letzte Worte: ich liebe dich.



Sonntag, 31. Dezember 2017

Hi and Bye, 2017!

Jahresrückblick.
Hm, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Mein Jahr 2017, hat genauso begonnen, wie 2016 aufgehört hatte – beschissen!
Sicher, hier und da gab es schöne Dinge aber das meiste war recht unschön. Mehr als unschön.
Aber fangen wir am Anfang des Jahres an, da gab es wirklich etwas Schönes – wer jetzt auf etwas Privates gehofft hat, dann muss ich denjenigen leider enttäuschen. Ich gebe nichts Privates Preis, warum – ist ebenso!

Aber gut fangen wir an, was war den schön? Ah ja, da fällt mir allerdings etwas ein.
Und zwar, ich bin diesjahr zum ersten Mal zur LBM (Leipziger Buchmesse) gefahren, voller Nervosität und Vorfreude auf das, warum ich dort hingefahren war. Und zwar habe ich die tolle Julia Lalena Stöcken kennengelernt, eine supernette und liebe Autorin, die das wundervolle Buch „Bluthund“ und noch einige andere Werke geschrieben hat.
Mir bzw. uns war unklar, ob wir es pünktlich zur Signierstunde schaffen würden, denn, 45 Minuten Stau, Plus circa 5-6 Unfälle samt Rettungsgasse bilden, das hat erheblich Zeit gekostet, obwohl wir schon zeitig losgefahren sind, waren wir knapp 12:45 Uhr da, man muss auch die Zeit berechnen, bis wir die Tickets hatte, die Halle durchquert hatten und den Stand gefunden haben.
Ich war wirklich so froh und nervös zu gleich. Als wir dann endlich da waren, war ich so hibbelig, den Julia hat mich auf Anhieb wiedererkannt und sofort wie eine Verlorene in die Arme genommen und mich gedrückt.
Auch hat Sie mir etwas Wundervolles ins Buch signiert, was ich jedoch für mich behalte, es ist persönlich. Und das, was sie geschrieben hat, war wirklich zuckersüß und niedlich. Ich freue mich auf jeden Fall, im Jahr 2018 wieder da sein zu dürfen und diesmal bleibe ich etwas länger, um mit Julia bei einem Kaffee zu quatschen, wie zwei alte Waschweiber, (so sage ich das jetzt einfach.)

Danach, so circa ein paar Monate später habe ich eine „Weiterbildung“ angefangen, ich wusste einfach nicht wohin mit mir und meiner Zukunft, also habe ich eine Weiterbildung vom Jobcenter angeboten bekommen – jedoch hatte ich mit der Weiterbildung meine Probleme, auch mit den Leitern dort. Aber ich habe es durchgezogen, egal wie schwierig es war.
Auch habe ich dort zwei Praktikums bewältigt, wobei mir nur eins supergut gefallen hat.
Und zwar hatte ich ein 2-wöchiges Praktikum in einem Altenpflegeheim, ich muss sagen, ich hätte nie gedacht und geglaubt das dies etwas für mich ist. Ich war dort für das Essen der Bewohner zuständig.
Mir hat es super dort gefallen, auch tat mir der Umgang mit diesen älteren Menschen supergut. Ich würde jederzeit wieder dort anfangen, so oder so.

Das zweite Praktikum im Einzelhandel, tja, nun ja, es hat mir gar nicht gefallen. Kunden mega unfreundlich, nur die wenigstens waren höflich und nett. Ich war auch nur noch dauer schlecht gelaunt. Ich ziehe meinen Hut und habe größten Respekt, der im Einzelhandel tätig ist. Für mich ist das der Horror und ich war froh, auch dort die 2 Wochen rumgehabt zu haben. Einzelhandel ist nichts für mich.

Nun und wie diese Zeit vorbei war, geschah noch etwas. Etwas Unschönes, der Tod meines Großvaters, drei Tage nachdem er verstorben war, haben wir davon erfahren, für mich brach eine Welt zusammen.
Mein Opa war alles für mich! Ich habe ihn geliebt und tue es nach wie vor.

Aber gut, soweit war ja alles negativ, jetzt etwas Positives, zumindest war es das für mich.
Im September habe ich mich endlich mal wieder unter die Nadel gewagt und mir ein etwas hübsches Stechen lassen vom lieben Andreas.
Mein drittes Tattoo ist angekommen, eine hübsche Blüte, mit tiefer Bedeutung für mich, vielleicht erzähle ich es irgendwann mal.
Das Motiv ist auf meiner linken Hand, sicher, für manche eine dumme Stelle, doch für mich ist sie passend. Sogar sehr!
In einer 1 ½ stündigen Sitzung wurde dieses Motiv vollbracht, der Schmerz war nur an einigen Stellen, unangenehm, hinter her habe ich meine Hand nicht einmal mehr gespürt, sie hat innerlich nur noch vibriert und als ich endlich fertig war. War ich so unglaublich froh, es ist perfekt und wunderschön und passt so zu mir.
Jeder hat eine andere Sicht darauf, schon klar. Mir gefällt es und darum geht es doch.
Jedoch ist die Hand noch nicht fertig, ein Schriftzug, eine Rose und eine Art Kranz folgen ums Handgelenk, danach, ist sie vollkommen fertig. 
Auch werden noch ein paar Tattoos folgen, das steht auch schon fest.
Danach ging es irgendwie nur bergab, eine ziemlich erdrückende Depressionsphase, die alles unter sich begraben hatte. All das kann man in dem vorherigen Blogeintrag nachlesen. Auf diese Zeit möchte ich ungern weiter drauf eingehen. Mir ging es diese 1 ½ Monate nur noch schlecht und bin im Grunde froh, da raus zu sein. Daher noch mal danke an: Jacky, Sebbe und Sabrina.

Hm, was könnte ich noch sagen!? Einfach kurz zusammengefasst: 2017 war nicht ganz so, wie es sein sollte, es hätte alles besser laufen können/sollen, aber wie immer, läuft alles aus den Fugen.
Ich bin einfach froh, wenn das Jahr zu Ende geht und das Neue beginnt. 2018 kommt eine Menge auf mich zu, etwas Entscheidendes wird geschehen, etwas Kleines für Größeres wird besprochen und das Jahr darauf in Angriff genommen – was das heißt, man wird es wohl später erfahren – oder auch nicht! Wer weiß.

Was ich jetzt noch sagen möchte, ist: Frohes Neues und kommt alle gut ins neue Jahr. Nehmt Euch nicht all zu viel vor, es kommt sowieso nicht so, wie es kommen sollte. :)Was ich jetzt noch sagen möchte, ist: Frohes Neues und kommt alle gut ins neue Jahr. Nehmt Euch nicht all zu viel vor, es kommt sowieso nicht so, wie es kommen sollte. :)

Sonntag, 17. Dezember 2017

Zwischen Depression und Schwangerschaftstest

Am 2 November hatte alles seinen richtigen Lauf genommen. Da hat meine Depressionsphase so richtig an Fahrt aufgenommen. Ich kann mich in diesem Zeitraum zwischen den 2 November und anfang Dezember, nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so dermaßen unten war, wie es nur ging.
Normal hält so eine Downphase einige Wochen an, aber nicht 1 ½ Monate, das war der Höhepunkt.
Hier die Statusmeldung, auf meiner Facebookseite.

Angefangen hat alles mit schlechter Laune, keinen Sinn fürs Aufstehen oder im Allgemeinen. Die Frage: „Wofür stehe ich eigentlich noch auf?“ - die war nur eine von vielen.
Ich habe in dieser Zeit meiner Depression keinen Sinn mehr gesehen, weder für das eine noch für das andere.
Ich hatte auch kein Gefühl mehr, etwas in Angriff zu nehmen. Oder überhaupt etwas zu tun.
Miese Laune + null Gefühl im Körper = ganz schlechte Kombination.
Ich konnte nicht einmal über die kleinsten Dinge der Welt lachen, es war mir schlichtweg egal gewesen. Der Sinn des Lebens war einfach weg und verpuffte sich so nach und nach. Welche Gedanken ich noch bei der Downphase hatte, die werde ich nicht offen legen, vielleicht später einmal, aber nicht jetzt.




 Hier ein Foto, welch die Situation gut unterstreicht.















Auch gab es zwischen der Downphase, Dinge die, dass alles nicht ganz leicht gemacht haben – wie der Verdacht auf eine Schwangerschaft.
Und da einige unter unseren Freunden angenommen haben, wir seien endlich schwanger. Gemeinsam versteht sich!
So muss ich dieses Thema widersprechen und einen gegen Beweis bringen. Anhand dieses gemachten Test vom 26 Oktober, ist deutlich zu erkennen, dass ich NICHT SCHWANGER bin. Auch muss ich sagen, dass mir diese ewige Fragerei, „Wann ist es den bei Euch soweit?“, tierisch auf die Nüsse geht. Tut mir leid, aber wenn ich X-tausendmal von irgendwelchen Freunden und Bekannten gefragt werde, da geht mir so langsam die Hutschnurr auf, da platzt mir der Kragen!
Wir können es einfach nicht mehr hören.
 

Man siehe, NICHT SCHWANGER. Danke, die Fragerei auf Nachwuchs nervt!




Doch zwischen der Downphase und einen Schwangerschaftstest gab es auch einen Lichtblick, und zwar ein Gespräch mit einer ganz netten Dame.
Sabrina habe ich über Twitch kennengelernt, sie ist wirklich ganz zauberhaft. Mit Ihr habe ich darüber gesprochen und sie hat mir wirklich sehr geholfen.
Auch das Gespräch mit Sebbe, mit dem ich auch über diese Phase gesprochen oder eher geschrieben habe, auch da muss ich sagen, es hat mir sehr, sehr geholfen.
Auch mit gewissen anderen Personen (die ich namentlich nennen werde), habe ich über meine Depressionsphase gesprochen. Es ist schwer nachzuvollziehen, wenn man nicht selbst von Depression betroffen ist.

Danach, nach diesen Gesprächen und der verstrichenen Zeit ging es wieder Bergauf, und ich konnte wieder lachen und einen Sinn im Leben sehen.
Doch wie es kommen musste, haute mir das Schicksal wiedermal eine runter. Den ich durfte den Notarzt rufen, da es meienr Mutter absolut nicht gut ging. Man hätte sich das alles ersparen können, wenn die lieben Rettungskräfte Sie einen Monat zuvor mitgenommen hätten. Aber da dies nicht der Fall war und der letzte Zusammenbruch als Magen-Darm abgestempelt wurde, war es wieder mal ich, die den Notarzt rufen musste, da es Gesundheitlich abwärts ging.
Knapp eine Woche Krankenhaus Aufenthalt, in dem man mir mitteilte, dass meine Mutter einen sehr hohen Blutdruck hatte, der sich nicht einmal nach zwei Tagen im Krankenhaus einrenkte.
Auch war ich sehr verärgert darüber, dass dieses besagte Krankenhaus keine Ärzte am Sonntagmorgen (kurz nach 1 Uhr) hatten. Es wird nicht u.a. als „Totenkrankenhaus“ abgewertet. Ich war so oder so nicht einverstanden, dass meine Mutter in dieses Krankenhaus verlegt wurde, doch welche Wahl hatte ich schon?! Keine.
Also kam es, wie es kommen musste.
Nachdem etliche Test gemacht wurden, wurde auch noch ein leichter Herzfehler festgestellt. Gut, mit dieser neuen Erkenntnis können wir weiterleben.
Aber gut, nachdem das alles vorüber war, gab es noch mehr Gründe zum Lachen – zwischen den ganzen Downs und Test.
Ich hatte teilweise lange Nächte Indenen ich mit Sebbe und Jacky unterhalten habe, es war sehr unterhaltsam und lustig. DANKE! 

Da ich nicht weiß, ob die liebe Jacky es möchte - Gesicht verpixelt. 

Auch gab es zwischen durch richtig was zu lachen, gerade da als ich ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk vom lieben Sebbe bekommen habe. Junge, ich kann echt sagen – ich habe mich noch nie so sehr über ein Glas mit dem Schriftzug „Frau Vegas“ gefreut. Ich danke Dir Sebbe. Ich habe wirklich selten so gelacht.

Das wäre es auch erst mal. Vorletzter Blogeintrag für dieses Jahr. Pünktlich zum 31.12.2017 wird es noch mal einen geben, Jahresrückblick und welche Tücken es in sich hatten.


Donnerstag, 13. April 2017

Mein LEBEN und ICH - oder CHAOSKARUSELL.

(Neue Einleitung. Einführung. Meine Wenigkeit. Wer bin ich?)


Das bin ich → 



Wer bin ich?

Nun ja diese Frage wurde mir schon so oft gestellt – wirklich sehr oft!
Diese simple Frage könnte ich nicht einmal genau beantworten, wenn ich's darauf ankommen ließe.

Aber hier sind ein paar Dinge!

Geboren bin ich am 20. 12. in einer kleinen Stadt namens Merseburg, bringt vielleicht nicht zur Sache gehört aber dennoch zu mir.
Leben tue ich da jedoch leider nicht mehr, was wirklich schade ist.
Auch ist mein bürgerlicher Name* Stéfaníé, oder ggf. Vegas, so werde ich in einigen Social Media oder Streamplattformen genannt u.a. Twitch, YouTube, o.a. Facebook, Instagram.

Berufliche Sicht?

Berufliche Sichten? Hm, nun ja, sagen wir mal so, ich habe 2 ½ Jahre als „Gestaltungstechnische Assistentin“ gearbeitet. Leider werde ich auch des öfteren gefragt was ich da genau gemacht habe!
U.A. habe ich dort Rohlinge eines Spielzeug oder eines Dekoartikels gestaltet, verzierrt, bemalt und lackiert. Den diese Dinge wurden nicht verkauft sondern in Einrichtungen gegeben wie Kindergärten, Altersheime.
Auch wenn das eine schöne Arbeit war, also WAR – ist das nun vorbei. War eine tolle erfahrung aber man muss sich auch von Dingen trennen und sich neu orientieren. Und das habe ich auch vor!

Jedoch muss ich sagen, ich habe nie vor etwas mit Kindern zu machen, ich kann einfach nicht gut mit kleinen Kindern, die etwas größeren wie z.b. meine Neffen, das wäre eine andere Sache, aber dass wäre nicht wirklich etwas für mich. Ich bin nämlich ziemlich schnell gestresst.
Ich würde schon gern in dem kreativen Bereich bleiben wollen.

Privat Leben?

Mein Privat Leben soll privat bleiben, deswegen gibt es auch keine genau Auskunft über Partner oder Kinder, oder der gesamten Familie.
Aber ich kann mich glücklich schätzen, auch bin ich sehr froh einen kleinen Hund zu haben, auch wenn er mal sehr nerven tut und seine zickigen Phasen hat. Ich liebe ihn trotzdem.

Was „genau“ mache ich?

Ich fotografiere unheimlich gern, egal ob mich, Freunde, Familie, Natur oder Tiere. Mir kommt einfach alles vor die Linse. Zum leid aller andern um mich herum. Sorry but not sorry!
Auch führe ich gerne diesen Blog hier (meinlebenalsstef.blogspot.de).
In letzter Zeit führe ich auch aktiver wieder mein YouTube Kanal unter (Vegas Jake).
Ich liebe es ebenfalls zu filmen – auch fällt es mir sehr, sehr schwer vor der Kamera zu sprechen, wird den einen oder anderen aufgefallen sein. Bin kein Profi.


Hobbies?

Das Wort Hobbie/Hobby ist so weitläufig.
Aber dennoch, ich lese gerne (mal mehr - mal weniger), ich backe unheimlich gerne finde aber nie tolle Rezepte – obwohl ich gerne mal Käsekuchen machen möchte, ich schreibe gerne Geschichten – es hängt alles davon ab wie man etwas gestaltet, Fotografie – es ist unglaublich was man alles mit einem einzigen „knips“ bewirken kann und was man damit ausdrücken möchte, auch bin ich viel mit dem Hund draußen – der Kleine brauch eben seinen Auslauf und die Spieleinheiten, im Kino war ich letztes Jahr nur war der Film echt „scheisse*“ - Bad Moms, was habe ich mir nur dabei gedacht – dort ging es mehr ums „feiern“ und „saufen“ auch war er nicht sonderlich witzig was ich von einer Komödie erwarte, Musik spielt eine sehr große Rolle in meinem Leben ob ich es nun höre oder selbst musiziere – in meinem Keller steht ein Keyboard, was sicher so langsam einstaubt.

Zitate oder Lebensweisheiten?

Die habe ich nun wirklich nicht, außer:

Wer Gutes tut, wird selbst gutes wiederfahren.“ - den kennt nun ja wirklich jeder.
Oder

Kämpfe nie um einen Platz im Leben eines Menschen. Denn wenn er Dich zu schätzen weiss, würde er diesen Platz immer für Dich freihalten.“ - klingt komisch ist aber so, dieses Zitat// Weisheit habe ich von einen Test, was man eben nicht alles im Internet findet.

Aber

We forget, who we are.“ - das ist eines der Zitate, die man besser mal überdenken bzw. nachdenken sollte.

Abschließende Worte?

Das war meine „kleine“ neue Einführung zu meinen Blog, hier wird es alles Queerbeet geben, ich kann mich leider nie auf ein Thema speziallisieren, eintönigkeit ist mir einfach zu langweilig.

Ich besitze ein sehr bewegtes Leben und ein Chaoskarusell dazu. Davon habe ich in etwa schon mal im Blogeintrag ( Thanks and Bye, 2016!) berichtet, dort gab es eine Menge Mist*.